Machen Sie Ihr Haus sicher für die Urlaubssaison

Die Urlaubssaison ist leider immer auch Hochsaison für Einbrecher. Oft sind ganze Nachbarschaften im Urlaub und die Langfinger können ungestört Wohnungen und Häuser ausräumen. Damit Ihnen das nicht passiert, sollten Sie es den Kriminellen so schwer wie möglich machen. Üblicherweise brechen diese nämlich ihr Vorhaben ab, sobald das Eindringen in den Wohnraum länger als fünf Minuten dauert. Beim Einbruchsschutz kommt es vor allem auf mechanischen Schutz bei Fenster, Türen und Rollläden an, aber auch eine zusätzliche Alarmanlage kann Einbrecher abschrecken.

 

Schutz beginnt beim Verhalten

 

Um sich erfolgreich gegen einen Einbruchversuch zu schützen, ist es zunächst einmal wichtig, nicht leichtsinnig zu sein. Lassen Sie keine Fenster gekippt und schließen Sie Türen immer ab. Offene Fenster und Türen wirken wie eine Einladung auf einen Gelegenheits-Dieb. Folgende Punkte sollten Sie vor dem Urlaub beachten:

  • Verschließen Sie alle Fenster und Türen und sperren Sie diese wenn möglich ab.

  • Täuschen Sie Anwesenheit vor, indem Sie Ihre Rollladen mit Hilfe von Zeitschaltuhren bewegen.

  • Lassen Sie die Post von Nachbarn leeren, ein voller Briefkasten zeigt: Niemand zu Hause.

  • Lassen Sie keine Wertsachen sichtbar liegen.

  • Machen Sie vor der Abreise einen letzten Kontrollgang um und durch das Haus.

Damit Ihr Haus oder Ihre Wohnung das ganze Jahr über sicher sind, sollten die Fenster und Türen bestimmte Standards erfüllen.

 

 

Einbruchsschutz für Fenster - Was schreckt Einbrecher wirklich ab?

 

 

Seit Jahren steigen die Einbruchsversuche in Deutschland. Gerade in großen Ballungszentren wie München agieren mittlerweile professionelle Banden, die Eigenheimbesitzer gezielt ausspähen und bei der nächstbesten Gelegenheit auszurauben versuchen. Fenster oder Türen bieten für Einbrecher die einfachste Möglichkeit, ins Haus zu gelangen.

 

Laut aktueller Statistik der Polizei werden über 80 Prozent aller Einbruchsversuche bei Fenstern oder Fenstertüren durch das einfache Aushebeln der Fenster verübt. In etwa fünf Prozent aller Fälle versuchen die Diebe ein Loch in die Fensterscheibe zu schneiden, um dadurch das Fenster oder die Fenstertüre zu öffnen. Bei einem noch kleineren Anteil aller Einbruchsversuche, schlagen die Diebe die komplette Scheibe ein. Scharfe Glaskanten stellen nämlich ein hohes Risiko für Langfinger dar und mögliche Blutspuren können später sogar als Beweismittel dienen. Außerdem verursacht das Einschlagen einer Scheibe so viel Lärm, dass schnell Nachbarn oder Passanten alarmiert werden.


Wie kann ich mich und mein Haus oder meine Wohnung also richtig vor Einbruchsversuchen schützen?

 

 

Zunächst sollten Sie darauf achten, alle Fenster auch wirklich zu schließen, wenn sie das Haus verlassen. Fenster in gekipptem Zustand sind für einen potenziellen Dieb wie eine Einladung. Darüber hinaus gelten gekippte Fenster oder Türen auch aus Sicht der Versicherung als nicht verschlossen. Geht man von der aktuellen Polizeistatistik aus, stellen demnach gerade schlecht ausgeführte Schließstücke im Rahmen und Flügel des Fensters das höchste Sicherheitsrisiko dar. Gefolgt von Fenstergriffen und einer einfachen Standard- Verglasung.

 

 

Die drei Grundbausteine für ein sicheres Fenster


Bei einem Sicherheitsfenster kommt es neben der qualitativ hochwertigen Verarbeitung im Wesentlichen auf drei Punkte an:

  • Die Anzahl der innen liegende Pilzzapfen

  • Abschließbare Fenstergriffe

  • Einbruchhemmende Verglasung

Alle drei Grundelemente, bestehend aus Rahmen, Beschlag und Verglasung sollten deshalb aufeinander abgestimmt sein, um es den Einbrechern so schwer wie möglich zu machen. Fenster können in eine von sieben RC-Klassen (Resistance Class) eingeteilt werden. Diese europäische Norm der RC-Klassen ersetzt die bisher gängige Einteilung in sogenannte WK-Klassen (Widerstandsklassen). Die ersten drei RC-Klassen sind für Privat Haushalte gedacht. Die höheren Klassen sind für gewerbliche Objekte ausgelegt.



Die Polizei empfiehlt im Normalfall für private Objekte Fenster und Türen der RC2 Klasse. Diese verfügen vor allem über drei Eigenschaften:

  1. Umlaufend acht Pilzkopfzapfen, statt Rollzapfen. Durch die T-Form der Pilzkopfzapfen haken sie sich im Rahmen des Fensters in dafür eingebaute Schließstücke ein und machen so ein Aufhebeln deutlich schwerer. So können alle Seiten des Fensters gesichert werden.

  2. Abschließbare Fenstergriffe.

  3. Eine Einbruchhemmende und verklebte Verglasung der Kategorisierung P4A.

Außerdem kann das Fenster oder die Türe mit verstärkten Schrauben und mehreren Befestigungspunkten gesichert werden. Zusätzliche Sicherheit bieten darüber hinaus elektrische Rollläden mit einer automatischen Hochschiebesicherung sowie der Option auf einen besonders einbruchhemmenden Rollladenpanzer.


Kriminalstatistiken verraten, dass es meist ausreicht, den Einbrecher einige Minuten aufzuhalten. Steigt die benötigte Zeit, steigt auch das Risiko für den Dieb und der Einbruchsversuch wird in der Regel schnell wieder abgebrochen. Achten Sie deshalb bei dem Tausch Ihrer alten Fenster, Fenstertüren oder Ihrer Haustür besonders auf die richtige Ausstattung. Eine Grundsicherheit kann man bereits für wenig Geld erreichen und dafür wesentlich besser schlafen.

 

Ihr Team von Weiß & Weiß berät Sie gerne und umfassend zum Thema Sicherheit bei Fenstern, Fenstertüren oder Haustüren. Wir freuen uns über Ihren Anruf und einen Besuch in unserer Ausstellung.


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